Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg

Feldpostbrief des Gießener Assistenten Karl Feick, 1916

Themengruppe: Erster Weltkrieg
Typ: Feldpostbriefe und -karten
Beschreibung: Karl Feick wurde am 29. Dezember 1891 in Darmstadt geboren. Nach der Reifeprüfung am Darmstädter Ludwig-Georgs-Gymnasium 1909 studierte er an der Technischen Hochschule Darmstadt sowie in München und Gießen, wo er Ende 1913 mit einer Arbeit zur Völkerkunde Südamerikas promovierte (Die Caraguatábast-Knüpfereien der Chamacoco und Tumanahá. Ein Beitrag zur Ethnographie des Chaco boreal (Veröffentlichungen des Oberhessischen Museums zu Gießen, Abt. für Völkerkunde, Heft 2), 1917). Nach dem Gießener Dissertationskatalog war er Assistent am Museum für Völkerkunde, bevor er zum Militärdienst eingezogen wurde. Den hier wiedergegebenen Brief schrieb er am 17. Januar 1916 vom Truppenübungsgelände Sennelager bei Bielefeld. Darin berichtet er von Kriegserlebnissen aus den Ardennen und Nordfrankreich, wo er als Korporal eingesetzt war.
Er fiel am 9. April 1917 an der Aisne in Frankreich. Seine Dissertation wurde posthum mit Datum vom 18. Juni 1917 veröffentlicht.
Autor/in: Karl Feick
Laufzeit: 1916
Bezugsort: Gießen | Historisches Ortslexikon
Drucknachweis: Philip Witkop, Kriegsbriefe gefallener Studenten. In Verbindung mit den Deutschen Unterrichts-Ministerien, 1928, 86.-90. Tausend,München 1933, hier S. 271-273.
Rechte: Der Text ist aufgrund des Ablaufs der Urheberrechtsfristen gemeinfrei.
Bearbeiter/in: Otto Volk
Empfohlene Zitierweise: „Feldpostbrief des Gießener Assistenten Karl Feick, 1916“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <http://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/qhg/id/68> (aufgerufen am 21.09.2017)
Faksimile: Kein Faksimile vorhanden
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde