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Die Beteiligten beim Verkauf der Opel-Mehrheit an General Motors, 17. März 1929

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Opel

  1. Überblick
  2. Anfänge als Produzent von Nähmaschinen und Aufstieg zum weltweit größten Hersteller von Fahrrädern
  3. Einstieg in den Kraftwagenbau zu Ende des 19. Jahrhunderts
  4. Aufstieg zum größten deutschen Automobilproduzenten vor dem 1. Weltkrieg
  5. Einführung der Fließfertigung in den 1920er-Jahren
  6. Übernahme durch den US-Konzern General Motors
  7. Der deutsche Automobilmarkt am Ende der 1920er-Jahre
  8. Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit
  9. Probleme seit den 1980er-Jahren
  10. Automobilregion Rhein-Main-Neckar

1. Überblick

Die Firma Adam Opel AG (bis Dezember 1928 Adam Opel KG; zwischenzeitlich von 2005 bis 2010 Adam Opel GmbH) ist ein in Rüsselsheim ansässiger deutscher Automobilhersteller. Das Unternehmen befindet sich in vollständigem Besitz der amerikanischen General Motors Company (GM) und produziert außer im Stammwerk in Rüsselsheim noch an drei weiteren Standorten in Bochum, Eisenach und Kaiserslautern.

Aus wirtschaftsstruktureller und wirtschaftsgeographischer Sicht ist der Produktionsstandort Rüsselsheim der Adam Opel AG heute der größte Industriebetrieb in Hessen und zugleich Teil der Automobilregion Rhein-Main, deren Tradition das Unternehmen Opel zu einem bedeutenden Teil mitbegründet hat.

2. Anfänge als Produzent von Nähmaschinen und Aufstieg zum weltweit größten Hersteller von Fahrrädern

Die Geschichte der Firma Opel reicht auf das Jahr 1862 zurück, als der aus Rüsselsheim stammende Schlosser Adam Opel damit begann, in der väterlichen Werkstatt Nähmaschinen zu bauen. 1868 wechselte der aufstrebende Nähmaschinenfabrikant vom Werkstattbetrieb in einen neu errichteten Fabrik-Zweckbau. Ab 1886 dehnt Adam Opel die Aktivitäten seines Unternehmens auf den Bau von Fahrrädern aus. Zwei seiner Söhne, Fritz und Ludwig, betätigten sich während der 1890er Jahre sehr erfolgreich als Radrennfahrer und Werbeträger für den väterlichen Betrieb, der bald nicht nur zum größten Fahrradhersteller in Deutschland aufstieg, sondern in den 1920er-Jahren mit einer Tagesproduktion von 4.000 Einheiten die größte Fahrradproduktion eines Einzelunternehmens weltweit aufwies.1 1937 trennte sich die Firma Opel vom Fahrradsegment und veräußerte den damit befassten Unternehmensteil an die NSU Motorenwerke in Neckarsulm.

3. Einstieg in den Kraftwagenbau zu Ende des 19. Jahrhunderts

Wenige Jahre nach dem Tod des Firmengründers (1895) überredeten seine Söhne die gemeinsam mit ihnen das Unternehmen leitende Witwe Sophie Marie zum Einstieg in den Kraftwagenbau. 1899 erwarben sie die Anhaltische Motorwagenfabrik des in Dessau ansässigen Hofschlossermeisters und Konstrukteurs Friedrich L. C. Lutzmann, verlagerten dessen Fabrikationsanlagen samt Facharbeitern nach Rüsselsheim und begannen dort mit der Produktion des auf dem Lutzmann-Wagen basierenden Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann. Nach nur zwei Jahren und etwa 65 gebauten Lutzmann-Motorwagen stellte Opel das Modell jedoch ein, da der Wagen gegenüber konkurrierenden Fahrzeugen, besonders solchen aus dem Ausland, bereits veraltet erschien. Ein Kooperationsvertrag mit dem französischen Automobilbauer Darracq und die Lizenzproduktion von Darracq-Voiturette-Fahrzeuge unter dem Markennamen Opel-Darracq, aber auch die Konstruktion erster eigener Modelle, wurden 1902 zum Ausgangspunkt einer sich in den folgenden Jahren beträchtlich ausweitenden Modellpalette, die ab 1904 auch Automobile mit Vierzylinder-, und ab 1911 mit Sechszylinder-Motoren umfasste. Zusätzlich wurde das Portefeuille bereits 1901 um die Sparte Motorzweirad erweitert. 1906 verließ das eintausendste Automobil die Fabrik in Rüsselsheim. Im selben Jahr wurde in Berlin die erste Zweigniederlassung gegründet.

In der Nacht vom 19. auf den 20. August 1911 vernichtete ein Brand große Teile des Rüsselsheimer Werks. Nach dem Wiederaufbau der Fabrik wurde die Herstellung von Nähmaschinen, von denen Opel bis zu diesem Zeitpunkt rund 1 Million Stück gefertigt hatte, nicht wiederaufgenommen.

4. Aufstieg zum größten deutschen Automobilproduzenten vor dem 1. Weltkrieg

Die Automobilsparte, die zu Beginn kaum zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hatte,2 verkündete 1912 die Fertigstellung des mittlerweile 10.000-sten Fahrzeugs. Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs war Opel der größte deutsche Fahrzeughersteller. Hatten sich 1900 in Deutschland noch 31 Betriebe mit dem Automobilbau beschäftigt (Jahresproduktion: zusammen 800 Fahrzeuge), so verdoppelte sich die Anzahl der mit der Erzeugung von Kraftfahrzeugen befassten Unternehmen bis 1907 auf 69. Sie beschäftigten mehr als 13.000 Arbeitskräfte, die in diesem Jahr 5.151 Fahrzeuge im Gesamtwert von 60,9 Millionen Mark produzierten. Die Entwicklung des Automobilsektors verlief vor Ausbruch des 1. Weltkriegs rasant. Von 1907 bis 1912 verdoppelte sich die Zahl der automobilproduzierenden Unternehmen in Deutschland abermals auf 124. Diese Firmen beschäftigten zwei Jahre vor Kriegsausbruch 35.877 Mitarbeiter, ihre Jahresproduktion bezifferte sich nun auf 22.773 Fahrzeuge im Gesamtwert von 221,6 Millionen Mark.3

5. Einführung der Fließfertigung in den 1920er-Jahren

Opel war der erste deutsche Automobilhersteller, der ab Jahresbeginn 1924 die Fließfertigung einführte und mit der als „Laubfrosch“ bekannten Modellreihe „4 PS“ zwischen Mai 1924 und Juni 1931 ein konkurrenzlos günstiges Fahrzeug produzierte, das als „Automobil des kleinen Mannes“ zu einem Vorreiter der Massenmotorisierung in Europa avancierte.

In Deutschland war Opel Pionier bei der Einführung einer nach tayloristisch-fordistischen Prinzipien aufgebauten Betriebsorganisation, die sich ab der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre schrittweise als beherrschendes Produktionsmodell in der Fahrzeugfertigung, aber auch in anderen Industriesektoren durchzusetzen begann.

Man löste die bis dahin praktizierte Werkstattfertigung auf, stellte die Maschinen in der Reihenfolge der aufeinanderfolgenden Fertigungsschritte auf und installierte Fließbänder, an denen gearbeitet wurde. Der große Vorteil der Fließfertigung bestand in einer wesentlichen Verkürzung der Durchlaufzeiten der Werkstücke. Gleichzeitig bedeutete die mit der Fließfertigung verbundene

6. Übernahme durch den US-Konzern General Motors

1929 übernahm der US-amerikanische General Motors-Konzern die Firma Opel. General Motors, damals der größte Automobilproduzent der USA, plante den Einstieg in den deutschen und europäischen Fahrzeugmarkt. Die wirtschaftliche Depression ließ jedoch eine fortschreitende Beschränkung der Einfuhren erwarten, weshalb man sich nach Möglichkeiten umsah, direkt in Deutschland zu produzieren. Dazu bestanden zwei Optionen: Zum einen hätte man ein eigenes Montagewerk bauen können, so, wie es der Konkurrent Ford in Köln 1930 tat. Zum anderen prüfte man die Möglichkeit, mit einem bestehenden deutschen Automobilwerk zu fusionieren. Dazu wurde im Frühjahr 1929 eine Studiengruppe entsandt, die schließlich den Erwerb von Opel empfahl. Den Ausschlag für diese Entscheidung gab, dass das Unternehmen über eine Ausstattung mit hervorragenden Betriebsmitteln sowie über erstklassig qualifizierte Facharbeiter verfügte, und die Möglichkeit bot, die Produktionsvoraussetzungen bei Bedarf zu erweitern. Zudem besaß Opel mit 736 Verkaufsstellen von allen deutschen Autofirmen die am weitesten ausgebaute Absatzorganisation.4

7. Der deutsche Automobilmarkt am Ende der 1920er-Jahre

Während der 1920er-Jahre vergrößerte sich die Zahl der in Deutschland betriebenen Kraftfahrzeuge von 32.450 im Jahr 1920 auf 489.270 im Jahr 1930. Noch eindrucksvoller stellt sich diese Verfünfzehnfachung des Kraftfahrzeugbestands mit Blick auf die Automobil-pro-Kopf-Relation hierzulande dar: kamen zu Beginn des Jahrzehnts auf jeden Wagen 1.904 Einwohner (1920), so schmolz dieses Verhältnis bis 1930 drastisch zusammen: nun entfiel ein Kraftwagen auf nur noch 131 Einwohner des Deutschen Reichs.5 Am Ende der 1920er Jahre rangierte Opel nach Produktionszahlen erneut auf dem Spitzenplatz der deutschen Automobilhersteller: das Unternehmen beschäftigte 1928 etwa 9.400 Mitarbeiter; nicht weniger als 42.771 Fahrzeuge verließen in diesem Jahr die Fertigungsanlagen. Die von der Firma Opel mit dieser Fertigungszahl erreichte Position auf dem Automobilmarkt in Deutschland entsprach einem Anteil von annähernd 28 Prozent.

8. Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit

1935 entstand in Brandenburg ein neues Opelwerk zur Montage des Blitz-LKWs für die Deutsche Wehrmacht, das nach Kriegsende demontiert wurde. Ab 1940 musste Opel die Produktion vollständig auf Rüstungsgüter verlagern und fertigte neben Lastkraftwagen und Motoren auch Teile für Raketen, Torpedos und Kampfflugzeuge.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs startete Opel 1947 erneut die Produktion in Rüsselsheim, zunächst mit dem kleinen Vorkriegsmodell Olympia, ab 1948 aber auch mit dem größeren Kapitän.

Anfang März 1951 gab die Adam Opel AG Opel bekannt, dass der Wiederaufbau des durch alliierte Bombenangriffe zu großen Teilen zerstörten Werkes in Rüsselsheim zu zum Abschluss gekommen sei. Man habe die Erneuerung des Maschinenparks zum Teil beendet. Insgesamt habe das Unternehmen bereits 105 Millionen Mark in die Wiederherstellung der Produktionsstätten investiert und man beabsichtige, weitere rund hundert Millionen Mark für die Modernisierung und Erweiterung des Werkes aufzuwenden. Zugunsten der Investitionen verzichtete Opel darauf, die aus dem Nachkriegsgeschäft erwirtschafteten Erträge zur Ausschüttung von Dividenden heranzuziehen.6

Mit dem Wiederanlaufen der Produktion stieg die Zahl der fertiggestellten Fahrzeuge Jahr um Jahr erheblich an. 1948 fertigte Opel rund 13.000 Fahrzeuge; 1949 vergrößerte sich der Jahresausstoß auf 39.564 Fahrzeuge. 1950 stellte Opel insgesamt 72.746 Personen-, Liefer- und Lastwagen her. Fast 30.000 Wagen der Produktion des Jahres 1950 gingen in den Export, was einem Anteil von 40,5 Prozent an der Gesamtproduktion entsprach (gegenüber 16,7 Prozent Exportanteils in 1949). Der Anteil der 1950 von Opel ins Ausland verkauften Fahrzeuge bezifferte sich 36 Prozent des gesamten deutschen Kraftfahrzeugexports.7

Ende der 1950er Jahre entwickelte Opel unter dem Namen Kadett (diese Bezeichnung existierte bereits vor dem Krieg für einen älteren Typ, dessen Produktion nach 1945 nicht wieder aufgenommen wurde) ein neues Modell in Konkurrenz zum VW Käfer, das ab 1962 im neu errichteten Opelwerk in Bochum gebaut wurde. Opel feierte in den 60er und 70er Jahren eine Zeit großer Erfolge und war gemessen an der Zahl der hergestellten Kraftfahrzeuge nach Volkswagen der zweitgrößte PKW-Hersteller in Deutschland.

Im Jubiläumsjahr 1962 produzierte Opel auf einem 2,4 Millionen Quadratmeter großen Areal am Standort Rüsselsheim täglich fast 1.500 Automobile und beschäftigte dort 35.000 Arbeiter.8

9. Probleme seit den 1980er-Jahren

Zu Beginn der 1980er Jahre schrieb das Unternehmen jedoch Millionenverluste und entließ tausende von Mitarbeitern. Ab Ende des Jahrzehnts beschädigten Qualitätsprobleme das Image der Marke, weil der für Produktion und Einkauf verantwortliche Manager José Ignacio López de Arriortúa einen rigorosen Sparkurs durchsetzte, mit dessen Folgen das Unternehmen auf Jahre hinaus zu kämpfen hat. Eine wenig innovative Modellpolitik bremst in den 90er Jahren die Kauflust der Kunden; Opel gelingt es nur zögerlich, sich an der Wende zum neuen Jahrtausend den rapide verändernden Voraussetzungen am Automarkt anzupassen.

10. Automobilregion Rhein-Main-Neckar

Die Automobilindustrie gehört zu den Schlüsselindustrien der Region Rhein-Main und Neckar. Als Standort für Automobilbauer und ihre Zulieferindustrien blickt sie nicht nur in Bezug auf Opel auf eine lange Geschichte zurück. Der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg siedelte sich bereits 1860 in Gustavsburg (im Mainspitzdreieck zwischen Rüsselsheim im Osten und Mainz im Westen gelegen) an. Weitere hier seit langer Zeit präsente Unternehmen der Automobilbranche sind der ebenfalls in Ginsheim–Gustavsburg ansässige Zulieferer Lear Corporation sowie die Unternehmen Siemens VDO und Pirelli.

Damit besitzt der Automobilbau ausgesprochen wichtige Bedeutung für den gesamten südhessischen Wirtschaftsraum: hier sind 23.000 Menschen direkt in der Automobil- und Teileherstellung beschäftigt; fast jeder vierte Arbeitnehmer in Südhessen ist im Automobilbereich tätig.9

Die Region entwickelte sich seit der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre v. a. für japanische und später auch für koreanischer Automobilhersteller zu einem Zentrum ihrer europäischen Aktivitäten. Ab Mitte der 1980er-Jahre entstanden hier technologische Entwicklungseinrichtungen der Unternehmen Honda (Offenbach am Main 1985), Mazda (Oberursel/Ts. 1989), Mitsubishi (Trebur 1989), Subaru (Ingelheim).10 2003 kam die Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH (mit den Marken Hyundai und Kia) hinzu, die als Standort die Opel-Stadt Rüsselsheim wählte. In Raum Frankfurt-Rhein-Main befinden sich heute die meisten europäischen Design-Zentren außereuropäischer Automobilfirmen. Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt gründete 2003 das „Automotive Cluster Rhein-Main-Neckar“, das seitdem die in Südhessen gewachsenen Netzwerke zwischen Produzenten, Zulieferern und Forschungseinrichtungen im Automobilbereich und die Interessen der regionalen Städte und Kommunen auch institutionell zusammenfasst.

Kai Umbach


  1. Vgl. Lewandowski, Jürgen: Opel: das Unternehmen, die Automobile, die Menschen. Hg. v. d. Adam Opel Aktiengesellschaft, 1. Aufl., Bielefeld 2000, S. 18.
  2. Die ab 1899 nur in geringen Stückzahlen angelaufene Produktion des in Lizenz gefertigten „Opel-Patent-Motorwagen System Lutzmann“ erwies sich anfangs als Verlustgeschäft, dass die in den auf kosteneffiziente Massenfertigung ausgerichtete Zweigen Nähmaschinen- und Fahrradbau erwirtschafteten Gewinne teils aufzehrte statt sie zu vergrößern.
  3. Fraunholz, Uwe: Motorphobia: anti-automobiler Protest in Kaiserreich und Weimarer Republik (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft 156), Göttingen 2002 (teilw. zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2000), S. 32 f.
  4. Bönig, Jürgen: Die Einführung von Fließbandarbeit in Deutschland bis 1933 : zur Geschichte einer Sozialinnovation (Reihe Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 1), Band 1, Münster [u.a.] 1993, S. 450.
  5. Vgl. Merki, Christoph Maria: Der holprige Siegeszug des Automobils 1895–1930: zur Motorisierung des Straßenverkehrs in Frankreich, Deutschland und der Schweiz, Wien [u. a.] : Böhlau, 2002 (zugl.: Bern, Univ., Habil.-Schr., 2001), S. 115.
  6. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.03.1951, S. 7: „Opel senkt die Preise – Die Wagen der Produktion 1951 brauchen nicht mehr eingefahren zu werden“.
  7. Ebd.
  8. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.08.1962, S. 5: „Geburtstagsfeier einer Automobilfabrik“.
  9. Vgl. Industrie- und Handelskammer Darmstadt / Automotive Cluster RheinMainNeckar: Über uns: Region, Selbstverständnis, Vision, URL: http://www.automotive-cluster.org/inhalte/Ueber_uns/Region_Selbstverstaendnis_Vision/ (abgerufen am 11.12.2014).
  10. Vgl. Rentmeister, Bernd: Vernetzung wissensintensiver Dienstleister in der Produktentwicklung der Automobilindustrie, in: Josef Esser / Eike W. Schamp (Hg.): Metropolitane Region in der Vernetzung : der Fall Frankfurt/Rhein-Main (Campus: Forschung 836), Frankfurt [u.a.] 2001, S. 154–180, hier: S. 156
Sachbegriffe
Opel · Opel-Werke · Opel-Autos · Adam Opel AG
Einträge
  1. Firma Opel präsentiert den ersten Opel-Motorwagen, Herbst 1902
  2. Feier des 50jährigen Bestehen des Opelwerks in Rüsselsheim, 23. August 1912
  3. Zusammenstellung der Auskunftstellen für Verwundete im Großherzogtum, 3. April 1915
  4. Forderungen der Opelarbeiter in Rüsselsheim, 13. Dezember 1920
  5. Eines der ersten großen offiziellen Nachkriegs-Autorennen auf der Opel-Rennstrecke in Rüsselsheim, 22. Mai 1921
  6. Öffentliche Testfahrt mit dem Raketenwagen "Opel-Sander-Rakwagen 1" in Rüsselsheim, 11. April 1928
  7. Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft, 3. Dezember 1928
  8. US-Automobilkonzern General Motors entsendet Studiengruppe zur Prüfung des Erwerbs von Opel, 1. Januar 1929
  9. Verkauf der Opel-Mehrheit an General Motors, 17. März 1929
  10. Preisermäßigung auf alle Modelle der Firma Opel, 30. Januar 1930
  11. Verkaufsbeginn eines neuen Opel-Modells in Deutschland, 5. Februar 1930
  12. Vorstellung eines neuen Opel-6-Zylinder-Wagens in Frankfurt am Main, 24. November 1930
  13. Preissenkung für Opel-Neuwagen, 16. Dezember 1931
  14. Guter Absatz der Opel-Fahrzeuge, 13. Februar 1932
  15. Breites Angebot der Opel-Werke in Rüsselsheim, 14. Februar 1933
  16. Opel kündigt Fortsetzung des eigenen Versicherungsdienstes an, 19. März 1933
  17. Starke Zunahme der Belegschaft bei den Opel-Werken, 23. Mai 1933
  18. Opel-Werke stellen zusätzliche Arbeitskräfte ein, 22. Januar 1934
  19. Opel plant Zweigwerk in Brandenburg, 30. März 1935
  20. Berichte über erhebliche Produktionsprobleme in der Industrie wegen Rohstoffmangels, Mai 1935
  21. Zahlreiche ungültige Stimmen bei den Vertrauensratswahlen in den Großbetrieben, Mai 1935
  22. Lohnstreik in den Rüsselsheimer Opelwerken, 25. Juni 1936
  23. Opelwerk in Rüsselsheim macht Betriebsferien, 8. August 1935
  24. Neuer Opel-Kadett auf dem Markt, 6. Dezember 1936
  25. Opelwerbung für neue PKW-Modelle, 23. Januar 1937
  26. Der Opel P4 zur Zeit das günstige deutsches Auto, 5. März 1937
  27. Feiern zum 75jährigen Bestehen der Adam Opel AG in Rüsselsheim, 7. August 1937
  28. Kohlenmangel führt zur Drosselung oder Einstellung der Produktion in wichtigen Fabriken, 2. Februar 1942
  29. Opel-Arbeiter in Berlin-Plötzensee hingerichtet, 22. Dezember 1942
  30. Verhinderung der Zerstörung der Opel-Werke, 21. März 1945
  31. Opel-Werk nimmt Produktion des "Olympia" wieder auf, November 1947
  32. Erste Ausgabe der Opel-Mitarbeiterzeitschrift "Opel-Post", Juli 1949
  33. Hessisches Kabinett beantwortet Fragen in einer Bürgerstunde in Rüsselsheim, 25. Februar 1951
  34. Ausdehnung des Metallstreiks in Hessen, 6. September 1951
  35. Große wirtschaftliche Probleme durch harten Wintereinbruch, 1. Februar 1956
  36. Opelwerke in Rüsselsheim liefern das neue Modell "Kapitän" aus, 14. Juni 1958
  37. 100. Jahrestag der Gründung der Adam Opel AG, 14. August 1962
  38. Opel erhöht die Prämien für Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern, 1. Januar 1964
  39. Opel verleiht erstmals Wanderpreis für Mitarbeitervorschläge an einzelne Abteilungen, Februar 1969
  40. Deutlicher Produktionsrückgang bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim, 31. Dezember 1974
  41. Positive Entwicklung der Marktsituation für die hessischen Automobilhersteller: Beschäftigung und Absatz bei Opel im Aufwind, 1975-1979
  42. Großes Interesse an automatisierter, flexibler Zylinderkopf- und Zylinderblockfertigung bei Opel in Rüsselsheim, 22. Februar 1984
  43. Landgericht Darmstadt weist Klage gegen Ausgliederung der EDV bei Opel zurück, 6. Mai 1986
  44. Unterzeichnung von Betriebsvereinbarungen zur Neustrukturierung des Lohnsystems und der stufenweisen Einführung der Gruppenarbeit bei Opel, 8. April 1991
  45. Einführung einer neuen Besoldungsstruktur für 46.000 Opel-Mitarbeiter, 1. Juli 1991
  46. Die Datenverarbeitungsfirma EDS eröffnet in Rüsselsheim ein neues Rechenzentrum, 21. April 1998
 
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