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SDS beschließt in Frankfurt seine Selbstauflösung, 21. März 1970

Auf einer öffentlichen Versammlung im Frankfurter Studentenhaus beschließt der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) seine Selbstauflösung. Die Auflösung des dreiköpfigen Bundesvorstandes des SDS, und damit das Ende der Organisation des Verbandes auf Bundesebene ist bereits seit mehreren Wochen beschlossene Sache. Rund 350 SDS-Mitglieder nehmen an der kurzfristig anberaumten Delegiertenkonferenz teil und besiegeln per Akklamation das Ende des 1946 als SPD-naher Studierendenverband gegründeten SDS, der nach seinem Ausschluss aus der Sozialdemokratischen Partei (1961) mehr und mehr zu einem Sammelbecken der sogenannten Neuen Linken wurde und als Kernorganisation der "Außerparlamentarischen Opposition" (APO) eine Schlüsselrolle in der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er-Jahre spielte.
(KU)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„SDS beschließt in Frankfurt seine Selbstauflösung, 21. März 1970“, in: Zeitgeschichte in Hessen <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/2690> (Stand: 10.10.2016)
Ereignisse im Februar 1970 | März 1970 | April 1970
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